Heute geht es um das Thema “Weiterleitungen” prüfen. Dafür kann man sicherlich eines der online verfügbaren Tools nutzen, wie z.B. den Websniffer. Aber gerade bei mehrfachen Weiterleitungen bin ich da eher misstrauisch, was solche Webtools angeht. Ich vertraue lieber auf meine Linux-Konsole und den Befehl “wget”.
Wer auf seinem Arbeitsplatz-Rechner kein Linux als Hauptbetriebssystem nutzt, kann sich Linux ganz einfach mit dem VMWare Player oder Virtual Box eine virtuelle Linux-Maschine installieren. Distributionen gibt es zu Hauf (Ubuntu, Fedora, Debian usw…). Da wir die Befehle eh grundsätzlich über die Shell eingeben, brauchen wir hier auch kein grafisches Frontend, die minimale Server-Installation reicht also schon vollkommen aus (Linux Server-Distribution).
Möchte ich nun Weiterleitungen für Domains und / oder URLs prüfen, gebe ich dazu einfach folgenden Befehl in die Linuxshell ein:
wget -S --spider URL
Zur Erklärung: wget ist der Eigentliche Befehl, mit dem wir die URL aufrufen und sogar herunterladen können. Der angehängte Paramenter “–spider” sorgt dafür, dass die URL nicht heruntergeladen wird, sondern nur überprüft wird, ob die Seite existiert. Der Parameter “-S” zeigt die komplette Antwort des Servers an.
In folgendem Beispiel sehen wir die Ausgabe des Befehls:

Hier sehen wir also ganz genau, dass fireplex.de auf die www-Variante der Domain per 301-Statuscode weiterleitet.
Wer’s etwas kürzer mag nimmt
wget --spider URL
Hier sehen wir die ReDirects noch direkter, weil die Ausgabe insgesamt reduzierter ist.
